Unfall mit Mountaincart

3. Juli 2024

Bei der Abfahrt vom Stümpfling mit einem Mountaincart prallt ein 50-Jähriger am Spitzingsee gegen Fels, eine Rettung per Hubschrauber ist erforderlich.


Es sollte der spaßig-rasante Abschluss einer Wanderung am Stümpfling werden. Doch für einen 50-Jährigen aus dem Bereich Weilheim, der mit einer siebenköpfigen Freundesgruppe auf Ausflug im Spitzinggebiet war, endete die Abfahrt mit dem Mountaincart mit einem schweren Unfall. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn mit Verdacht auf Schädelhirntrauma sowie Prellung der Brustwirbelsäule ins Krankenhaus.


Wie Lenz Haberle, Pressesprecher der Bergwacht Schliersee, mitteilt, ereignete sich das Unglück am Dienstag, 2. Juli, gegen 15.30 Uhr. Die sieben Freunde hätten sich die Mountaincarts an der Bergstation der Stümpfling-Sesselbahn ausgeliehen und seien dann auf dem dafür vorgesehen Fahrweg ins Tal gebraust. Im unteren Steilstück kam der 50-Jährige rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal in einen Felsen. Die Wucht war so groß, dass der Leihhelm des Mannes danach eine Bruchstelle aufwies. „Die Helmpflicht hat sich hier auf jeden Fall voll bewährt“, sagt Haberle und lobt dabei explizit die Nutzungsregeln der Alpenbahnen Spitzingsee.


Mit dem Bergwachtfahrzeug rückten drei Kräfte der Schlierseer und ein Retter der Haushamer Bereitschaft sowie der aus Bayrischzell angeforderte Bergwachtnotarzt zur Unfallstelle aus. Nach der Erstversorgung brachten die Einsatzkräfte den 50-Jährigen auf den Parkplatz an der Talstation, wo schon der Rettungshubschrauber aus Kufstein wartete.


Dass die Bergwacht so schnell vor Ort war, lag an einem anderen Einsatz nur 45 Minuten zuvor an der oberen Firstalm. Wie Haberle berichtet, mussten die Retter hier eine 75-jährige Wanderin aus St. Ingbert im Saarland versorgen, die beim Aufstieg von Neuhaus her zu wenig getrunken und dann einen Kreislaufkollaps erlitten hatte.


Näheres findet Ihr online beim Miesbacher Merkur.



Bild: Copyright Andreas Leder


28. September 2026
Am Montag Nachmittag (28. September 2026) wurden wir um 15:20 auf einen Kreislaufkollaps unterhalb der Rotwand alarmiert. Der Patient war zwischen der Kümpflalm und der Kümpflscharte unterhalb vom Rotwandhaus nicht mehr alleine gehfähig. Eine Mannschaft aus 6 Einsatzkräften der Bergwacht Schliersee und einem Kollegen aus München machte sich mit dem Rettungsfahrzeug und dem ATV auf den Weg zur Einsatzstelle. Nach ca. 45 Minuten erreichte das erste Team die Wandergruppe und kümmerte sich um den Patienten, insbesondere dessen Vitalwerte und Kreislaufstabilisierung. Parallel rückte ein weiteres Team vom Rotwandhaus her mit der Gebirgstrage an. Unter konstantem Monitoring der Vitalwerte wurde der Patient dann zur Kümpflalm getragen, was eine gute halbe Stunde dauerte. Danach wurden der Patient und seine Begleiter im Rettungsfahrzeug zum Spitzingsee gebracht und dort dem Rettungsdienst übergeben. Insgesamt waren 8 Einsatzkräfte über 3h im Einsatz.
26. September 2026
Am 26. September 2026 lautete unsere Einsatzmeldung: Spitzinggebiet – Wanderroute zum Hochmiesing - kaskadenförmige Wasserfälle Meldebild: Kreislaufkollaps nach Pilzeinnahme Zu Beginn des Einsatzes war zunächst unklar, welcher der kaskadenförmigen Wasserfälle als Einsatzort gemeint war. Daher teilten wir uns in mehrere Teams auf, um den Bereich abzusuchen und den genauen Standort des Patienten zu ermitteln. Da eine genaue Ortung zunächst nicht möglich war, forderte der Einsatzleiter zusätzlich die Bergwacht Leitzachtal zur Unterstützung an. Nach einem erneuten Anruf des Patienten bei der Leitstelle konnte der Aufenthaltsort genauer bestimmt werden. Dadurch konnten wir den Patienten zeitnah auffinden. Der betroffene Patient wurde durch uns zum Rettungsfahrzeug und anschließend zum Übergabepunkt gebracht. Dort erfolgte die Übergabe des Patienten an die Polizei sowie den Rettungsdienst (RTW) zur weiteren Versorgung.
27. Juni 2026
Am Samstag, den 27.06.2026, wurden wir zu einem abgestürzten Mountain Cart-Fahrer am Spitzingsee gerufen. Der Patient stürzte 6 Meter in die Tiefe und zog sich dabei Verletzungen zu. Gemeinsam mit der Mannschaft des Rettungshubschraubers Christoph 14 versorgten wir den Patienten.  Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit!
20. Juni 2026
Am Samstag, den 20.06.2026, fand unsere diesjährige Sommerübung im Spitzingseegebiet statt. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten wir verschiedene Einsatzszenarien, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Unter anderem wurde die Rettung einer abgestürzten und verletzten Person in unwegsamem Gelände geübt. Dabei standen Teamarbeit, sichere Rettungstechniken und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Fokus. Insgesamt nahmen 36 Bergwachtlerinnen und Bergwachtler, darunter Anwärterinnen und Anwärter sowie Einsatzkräfte der Bergwacht München, an der Übung teil. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihr Engagement und die professionelle Durchführung!
19. Juni 2026
Am Freitag, den 19.06.2026, wurden wir zu einem gestürzten Radfahrer alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Patient schnellstmöglich in eine Klinik transportiert werden muss. Den Transport führten wir mit dem Schliersee 81/1, unserem Bergrettungsfahrzeug, durch. Am Einsatz waren Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee, Hausham und Bayrischzell sowie der Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 1 beteiligt.  Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit bedanken.
14. Juni 2026
Am 14.06.2026 haben wir die Bergwacht als Gemeinschaft beim Tag der offenen Tür des BRK Kreisverband Miesbach gemeinsam mit unserer Kollegin aus Bayrischzell vertreten. Die Besucher konnten sich über die Arbeit und Ausstattung der Bergwacht sowie die Lawinenhunde informieren. Bei der Gelegenheit konnten wir auch unser neues Einsatzleitfahrzeug "Bergwacht Schliersee 10/1" vorstellen. Vielen Dank für die Einladung BRK-Kreisverband Miesbach!
8. Mai 2026
Am Freitag, den 8. Mai, gegen Abend erfolgte eine Alarmierung zu einer Person mit Unterzucker in Begleitung des Enkels im Bereich der Brecherspitz. Was zunächst nach einem Routineeinsatz aussah, entwickelte sich im Verlauf zu einer anspruchsvolleren Rettung aus dem Gelände. Da die beiden zuvor einer Wildspur gefolgt waren, befanden sie sich nicht mehr auf dem eigentlichen Weg und ein sicherer Abstieg war auf dem geplanten Weg nicht möglich. Deshalb wurde die Bergwacht alarmiert. Zwei Einsatzkräfte erreichten die beiden Patienten zu Fuß. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde ein Hubschrauber nachgefordert. Gemeinsam mit der Besatzung des Polizeihubschraubers Edelweiß 13 und weiteren Einsatzkräften der Bergwacht konnten beide Patienten schnell und schonend ins Tal gebracht werden. Vielen Dank an die Polizei sowie die Bergwacht Bayrischzell für die hervorragende Zusammenarbeit! Einsatzende war um 20:15 Uhr. Insgesamt waren 8 Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee im Einsatz.
3. April 2026
Am Donnerstag, den 3. April, wurden wir zu einem Notfall im Bereich der unteren Haushamer Alm alarmiert. Eine Person war in steilem Gelände abgestürzt und klagte über starke Schmerzen. Nach der ersten Einschätzung wurde umgehend ein Rettungshubschrauber nachalarmiert. Während sich zwei unserer Einsatzkräfte zu Fuß auf den Weg machten, wurde ein Luftretter für den Einsatz per Winde vorbereitet. Aufgrund des Verdachts auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung wurde der Patient direkt an der Unfallstelle versorgt. Anschließend erfolgte die schonende Rettung mittels Luftrettungssack und Winde durch den Hubschrauber. Der Transport ins Krankenhaus wurde schnellstmöglich durchgeführt. Die beiden Begleitpersonen wurden von uns sicher ins Tal begleitet. Im Einsatz: 3 Bergretter + Einsatzleiter Einsatzdauer: ca. 2 Stunden
16. Januar 2026
Wenn es im unwegsamen Gelände zu einem medizinischen Notfall kommt, zählt Teamarbeit. Dann rücken oft Rettungsdienst und Bergwacht gemeinsam aus. Wir waren kürzlich mit der Rettungswagenbesatzung aus Fischbachau gemeinsam im Einsatz. Auf einer Alm am Spitzingsee wurde Hilfe benötigt. Mit dem Skidoo ging es für die Einsatzkräfte über verschneites Gelände hinauf zum Einsatzort. Auch den Abtransport haben wir gemeinsam organisiert, um einen zügigen und reibungslosen Ablauf in die Klinik zu gewährleisten.
11. Januar 2026
Bei Schneetreiben und einsetzender Dunkelheit gerieten vier Skitourengeher auf dem Weg zur Bodenschneid in eine Notlage. Die Bergwacht Schliersee rückte aus. Verletzt wurde niemand. Aus steilem, unwegsamem Gelände musste die Bergwacht Schliersee am späten Samstagnachmittag (10. Januar) vier Skitourengeher retten. Die Wintersportler hatten einen Notruf abgesetzt, weil sie sich eine Fortsetzung ihrer Tour eigenständig nicht mehr zugetraut hatten. Bei starkem Schneefall waren bereits mehrere Schneerutsche in dem Hang abgegangen. Wie Bergwacht-Sprecher Lorenz Haberle berichtet, hatten die drei Frauen und der Mann mithilfe eines Online-Tourenportals eine Rundtour von Neuhaus auf die Obere Firstalm und von dort zur Bodenschneid und zum Suttenstein geplant. Auf dem Weg zur Bodenschneid versäumten die Sportler allerdings einen Abzweig und gerieten in steiles Hanggelände. In ihrer Angst alarmierten sie gegen 16.20 Uhr, also bereits bei einsetzender Dämmerung, die Leitstelle. „Es hieß, dass Lebensgefahr besteht“, erklärt Haberle. Die Bergwacht Schliersee rückte daraufhin mit sechs Bergrettern und einer Hundeführerin aus. Ein in der Nähe befindlicher Rettungshubschrauber konnte aufgrund des Schneetreibens und der schlechten Sicht die Einsatzkräfte nicht unterstützen. Ein Bergretter und das Schneefahrzeug des Skigebiets begaben sich in die Nähe der der Tourengeher-Gruppe, die laut Haberle gut ausgerüstet war und Lampen dabei hatte, und geleitete sie durch Lichtzeichen in sicheres Gelände. In der Zwischenzeit machte sich an der Unteren Firstalm eine Einsatzmannschaft bereit, um gegebenfalls bei einem Lawinenabgang sofort eingreifen zu können. Von dort ging es zur Unteren Firstalm, wo ein Rettungsfahrzeug der Bergwacht die Sportler aufnahm und zurück nach Neuhaus brachte. Alle blieben glücklicherweise unverletzt und waren laut Haberle nach der Rettungsaktion wieder guter Dinge. Aus Sicht der Bergwacht hätten die Sportler richtig gehandelt, sagt der Pressesprecher. Das Gelände, in das sich die Gruppe verirrt hatte, „ist einfach zu steil, fast senkrecht“. Haberle rät dazu, nach den ergiebigen Neuschneefällen bei Tourenplanungen auch die aktuellen Lawinenwarnstufen im Blick zu behalten. nach Bericht vom 12.01.2026 auf merkur.de
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