Gestürzter Radfahrer im Tufftal
19. Juni 2026
Am Freitag, den 19.06.2026, wurden wir zu einem gestürzten Radfahrer alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Patient schnellstmöglich in eine Klinik transportiert werden muss. Den Transport führten wir mit dem Schliersee 81/1, unserem Bergrettungsfahrzeug, durch.
Am Einsatz waren Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee, Hausham und Bayrischzell sowie der Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 1 beteiligt.
Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit bedanken.


Am Samstag, den 27.06.2026, wurden wir zu einem abgestürzten Mountain Cart-Fahrer am Spitzingsee gerufen. Der Patient stürzte 6 Meter in die Tiefe und zog sich dabei Verletzungen zu. Gemeinsam mit der Mannschaft des Rettungshubschraubers Christoph 14 versorgten wir den Patienten. Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit!

Am Samstag, den 20.06.2026, fand unsere diesjährige Sommerübung im Spitzingseegebiet statt. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten wir verschiedene Einsatzszenarien, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Unter anderem wurde die Rettung einer abgestürzten und verletzten Person in unwegsamem Gelände geübt. Dabei standen Teamarbeit, sichere Rettungstechniken und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Fokus. Insgesamt nahmen 36 Bergwachtlerinnen und Bergwachtler, darunter Anwärterinnen und Anwärter sowie Einsatzkräfte der Bergwacht München, an der Übung teil. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihr Engagement und die professionelle Durchführung!

Am 14.06.2026 haben wir die Bergwacht als Gemeinschaft beim Tag der offenen Tür des BRK Kreisverband Miesbach gemeinsam mit unserer Kollegin aus Bayrischzell vertreten. Die Besucher konnten sich über die Arbeit und Ausstattung der Bergwacht sowie die Lawinenhunde informieren. Bei der Gelegenheit konnten wir auch unser neues Einsatzleitfahrzeug "Bergwacht Schliersee 10/1" vorstellen. Vielen Dank für die Einladung BRK-Kreisverband Miesbach!

Am Freitag, den 8. Mai, gegen Abend erfolgte eine Alarmierung zu einer Person mit Unterzucker in Begleitung des Enkels im Bereich der Brecherspitz. Was zunächst nach einem Routineeinsatz aussah, entwickelte sich im Verlauf zu einer anspruchsvolleren Rettung aus dem Gelände. Da die beiden zuvor einer Wildspur gefolgt waren, befanden sie sich nicht mehr auf dem eigentlichen Weg und ein sicherer Abstieg war auf dem geplanten Weg nicht möglich. Deshalb wurde die Bergwacht alarmiert. Zwei Einsatzkräfte erreichten die beiden Patienten zu Fuß. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde ein Hubschrauber nachgefordert. Gemeinsam mit der Besatzung des Polizeihubschraubers Edelweiß 13 und weiteren Einsatzkräften der Bergwacht konnten beide Patienten schnell und schonend ins Tal gebracht werden. Vielen Dank an die Polizei sowie die Bergwacht Bayrischzell für die hervorragende Zusammenarbeit! Einsatzende war um 20:15 Uhr. Insgesamt waren 8 Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee im Einsatz.

Am Donnerstag, den 3. April, wurden wir zu einem Notfall im Bereich der unteren Haushamer Alm alarmiert. Eine Person war in steilem Gelände abgestürzt und klagte über starke Schmerzen. Nach der ersten Einschätzung wurde umgehend ein Rettungshubschrauber nachalarmiert. Während sich zwei unserer Einsatzkräfte zu Fuß auf den Weg machten, wurde ein Luftretter für den Einsatz per Winde vorbereitet. Aufgrund des Verdachts auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung wurde der Patient direkt an der Unfallstelle versorgt. Anschließend erfolgte die schonende Rettung mittels Luftrettungssack und Winde durch den Hubschrauber. Der Transport ins Krankenhaus wurde schnellstmöglich durchgeführt. Die beiden Begleitpersonen wurden von uns sicher ins Tal begleitet. Im Einsatz: 3 Bergretter + Einsatzleiter Einsatzdauer: ca. 2 Stunden

Wenn es im unwegsamen Gelände zu einem medizinischen Notfall kommt, zählt Teamarbeit. Dann rücken oft Rettungsdienst und Bergwacht gemeinsam aus. Wir waren kürzlich mit der Rettungswagenbesatzung aus Fischbachau gemeinsam im Einsatz. Auf einer Alm am Spitzingsee wurde Hilfe benötigt. Mit dem Skidoo ging es für die Einsatzkräfte über verschneites Gelände hinauf zum Einsatzort. Auch den Abtransport haben wir gemeinsam organisiert, um einen zügigen und reibungslosen Ablauf in die Klinik zu gewährleisten.

Bei Schneetreiben und einsetzender Dunkelheit gerieten vier Skitourengeher auf dem Weg zur Bodenschneid in eine Notlage. Die Bergwacht Schliersee rückte aus. Verletzt wurde niemand. Aus steilem, unwegsamem Gelände musste die Bergwacht Schliersee am späten Samstagnachmittag (10. Januar) vier Skitourengeher retten. Die Wintersportler hatten einen Notruf abgesetzt, weil sie sich eine Fortsetzung ihrer Tour eigenständig nicht mehr zugetraut hatten. Bei starkem Schneefall waren bereits mehrere Schneerutsche in dem Hang abgegangen. Wie Bergwacht-Sprecher Lorenz Haberle berichtet, hatten die drei Frauen und der Mann mithilfe eines Online-Tourenportals eine Rundtour von Neuhaus auf die Obere Firstalm und von dort zur Bodenschneid und zum Suttenstein geplant. Auf dem Weg zur Bodenschneid versäumten die Sportler allerdings einen Abzweig und gerieten in steiles Hanggelände. In ihrer Angst alarmierten sie gegen 16.20 Uhr, also bereits bei einsetzender Dämmerung, die Leitstelle. „Es hieß, dass Lebensgefahr besteht“, erklärt Haberle. Die Bergwacht Schliersee rückte daraufhin mit sechs Bergrettern und einer Hundeführerin aus. Ein in der Nähe befindlicher Rettungshubschrauber konnte aufgrund des Schneetreibens und der schlechten Sicht die Einsatzkräfte nicht unterstützen. Ein Bergretter und das Schneefahrzeug des Skigebiets begaben sich in die Nähe der der Tourengeher-Gruppe, die laut Haberle gut ausgerüstet war und Lampen dabei hatte, und geleitete sie durch Lichtzeichen in sicheres Gelände. In der Zwischenzeit machte sich an der Unteren Firstalm eine Einsatzmannschaft bereit, um gegebenfalls bei einem Lawinenabgang sofort eingreifen zu können. Von dort ging es zur Unteren Firstalm, wo ein Rettungsfahrzeug der Bergwacht die Sportler aufnahm und zurück nach Neuhaus brachte. Alle blieben glücklicherweise unverletzt und waren laut Haberle nach der Rettungsaktion wieder guter Dinge. Aus Sicht der Bergwacht hätten die Sportler richtig gehandelt, sagt der Pressesprecher. Das Gelände, in das sich die Gruppe verirrt hatte, „ist einfach zu steil, fast senkrecht“. Haberle rät dazu, nach den ergiebigen Neuschneefällen bei Tourenplanungen auch die aktuellen Lawinenwarnstufen im Blick zu behalten. nach Bericht vom 12.01.2026 auf merkur.de

Ein Münchner (19) verirrte sich im Tiefschnee bei der Kümpfelalm. Die Bergwacht Schliersee musste einen Hubschrauber anfordern, um ihn zu retten. Mit letzter Kraft schleppte sich ein 19-jähriger Münchner in den Kuhstall der Kümpfelalm. Das und die Tatsache, dass er trotz des dort oben eigentlich schlechten Mobilfunknetzes noch einen Notruf absetzen konnte, bewahrte den jungen Wanderer wohl vor dem Erfrierungstod. „Es war wirklich knapp“, schildert Lenz Haberle, Pressesprecher der Bergwacht Schliersee. Wie der junge Mann überhaupt am Sonntagabend in diese entlegene Gegend gelangt war, ließ sich für die Rettungskräfte nicht rekonstruieren. „Er war sichtlich desorientiert.“ Der Münchner sei nur mit Wanderstiefeln unterwegs gewesen, während angesichts des stark verwehten und hohen Neuschnees laut Haberle mindestens Schneeschuhe angebracht gewesen wären. Lawinenwarnstufe drei erschwert Rettung Der Notruf sei gegen 19.15 Uhr über WhatsApp bei der Polizei eingegangen, berichtet Haberle. Die Bergwacht habe dann zunächst fünf Einsatzkräfte mit dem ATV-Fahrzeug über den Fahrweg Richtung Rotwandhaus bis zur Abzweigung zu den Kümpfl-Almen geshuttelt. Von dort aus nahmen die Retter einen halbstündigen Marsch mit Tourenski in Angriff. Das angesichts Lawinenwarnstufe drei durch den verfrachteten Schnee an den Südosthängen sowie vollständiger Dunkelheit nicht ohne Risiko. Um keine Zeit zu verlieren, forderte die Bergwacht einen Polizeihubschrauber an. Der konnte zwar wegen des tiefen Pulverschnees nicht landen, setzte aber einen Luftretter per Winde ab, der den bereits stark unterkühlten 19-Jährigen aus seiner lebensgefährlichen Lage befreite. Tatsächlich hätte wohl eine Bergung per Akya zu lange gedauert, berichtet Haberle. So habe der Heli den jungen Mann direkt ins Krankenhaus geflogen, wo eine Körperkerntemperatur von nur noch 36 Grad gemessen wurde. Die insgesamt zehn Rettungskräfte der Bergwacht konnten gegen 23.30 Uhr endlich die Heimreise antreten. Bericht vom 12.01.2026 im auf merkur.de

Am Sonntag, den 21.12.2025, gegen 13 Uhr wurde die Bergwacht Schliersee zu einem Einsatz mit zunächst unklarer Lage alarmiert. Erst nachdem der Einsatzleiter und die Integrierte Leitstelle Rosenheim die bestehenden Sprachbarrieren überwunden hatten, wurde der Sachverhalt deutlich: Eine chinesische Wandergruppe befand sich am Brecherspitz-Nordgrad und versuchte in Richtung Neuhaus abzusteigen. Die Gruppe folgte dabei einem auf einem Tourenportal eingezeichneten Pfad. Während des Abstiegs kam es zu einem Unfall: Ein Mitglied der Gruppe stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Aufgrund der Geländesituation und der Schwere der Verletzung wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber alarmiert. Dieser nahm einen Luftretter der Bergwacht Schliersee auf, während sich zeitgleich eine Mannschaft zu Fuß auf den Weg zur Einsatzstelle machte. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde der Verletzte medizinisch versorgt. Ein weiterer Luftretter wurde zur Unterstützung nachgebracht. Nach umfassender Versorgung und Stabilisierung wurde der Verunglückte schließlich mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau in die Klinik transportiert. Die restlichen acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wandergruppe wurde von den Einsatzkräften betreut und gemeinsam zu Fuß ins Tal gebracht. Gegen 16 Uhr endete der Einsatz für die sechs Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee.

Am Abend des 31. November 2025 führte die Bergwacht Schliersee gemeinsam mit der Feuerwehr Schliersee eine groß angelegte Einsatzübung in steilem, unwegsamem Gelände durch. Ziel war es, ein realistisches Szenario zu trainieren, das jederzeit auch im echten Einsatz eintreten könnte – ein abgestürzter Pkw mit mehreren verletzten Personen. Das Übungsszenario hatte es in sich: Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen und eine steile Böschung hinabgestürzt. Eine Person war unter dem Fahrzeug eingeklemmt, eine weitere schwer verletzt im Inneren eingeschlossen. Eine dritte Person wurde beim Aufprall aus dem Auto geschleudert und lag schwer verletzt einige Meter unterhalb der Unfallstelle. Die Feuerwehr übernahm die technische Rettung und sicherte das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen. Parallel dazu baute die Bergwacht Sicherungssysteme auf, um den Einsatzkräften einen gefahrlosen Zugang zur Unfallstelle zu ermöglichen. Die medizinische Erstversorgung der Verletzten erfolgte durch unsere Einsatzkräfte direkt vor Ort – unter erschwerten Bedingungen und mit höchster Konzentration. Besonders herausfordernd gestaltete sich der Abtransport der Patienten. Aufgrund des steilen Geländes kamen zwei Aufzieh-Systeme zum Einsatz, mit denen die Verletzten schonend und sicher zur Straße hinauf transportiert wurden. Diese Technik erfordert nicht nur präzise Planung, sondern auch eingespielte Teams und körperlichen Einsatz – beides war bei dieser Übung eindrucksvoll gegeben. Die Übung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die enge und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Bergwacht ist. Während die Feuerwehr ihre Expertise in der technischen Rettung einbrachte, sorgte die Bergwacht für Sicherheit im Gelände und eine professionelle medizinische Versorgung. Nur durch das perfekte Zusammenspiel beider Organisationen konnte das komplexe Szenario erfolgreich bewältigt werden. Ein herzliches Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Schliersee für die hervorragende Zusammenarbeit, den engagierten Einsatz und den stets kameradschaftlichen Umgang. Solche Übungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Einsatzvorbereitung – für mehr Sicherheit in unserer Region.

